Name |
Die Eugen-Huber-Strasse |
benannt | 1933 | |
benannt nach |
Prof. Eugen Huber
(1849-1923). Nationalrat, Jurist und Professor an den Universitäten von Basel, Bern und Halle an der Saale (D). |
StrNr | 506 | 38 |
Quelle | StRB | |||
Kreis | 9 | |||
F11-D10 | ||||
Quartier(e) | Altstetten | PLZ | 8048 | |
Beginn bei | Saumackerstrasse 89 | Quartier | Altstetten | |
verläuft über | Quartier | |||
Ende bei | Rautistrasse 399 | Quartier | Altstetten | |
frühere Namen |
Pestalozzistrasse (Gemeinde Altstetten) | vor 1933 | ||
Zusatztext |
Prof. Eugen Huber
(1849-1923) Eugen Huber wurde am 13. Juli 1849 in zürcherischen Stammheim geboren als Sohn von Dr. med. Hans Conrad Huber (geboren 1813 in Altstetten) und der Anna Widmer (geboren 1818 in Altstetten). Er selbst hielt sich eigentlich nie lange in Altstetten auf, obwohl er allseits als vollkommener Altstetter galt. Eugen Huber gilt als Schöpfer des 1907 erschienenen Zivilgesetzbuches. Er amtete unter anderem auch von 1874 bis 1876 als Bundeshaus Korrespondent in Bern resp. als Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Er verstarb am 23. April 1923 in Bern.
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Abbildung |
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Bildtext | Portrait und Unterschrift von Eugen Huber. | |||
Bildquelle | Chronik der Gemeinde Altstetten von 1934 | |||
Zusatztext |
Die Eugen-Huber-Strasse
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Abbildung |
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Bildtext | Verkehrsunfall an der Eugen-Huber-Strasse / Altstetterstrasse am 10. November 1935 | |||
Bildquelle |
Bilder des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei
Zürich im Stadtarchiv Zürich -
© Stadtarchiv Zürich
Die Verwendung dieses Bildes erfolgt mit der freundlichen Bewilligung des Stadtarchivs vom 3.8.2010. Jegliche Weiternutzung und Weitergabe ohne Genehmigung des Stadtarchivs ist untersagt. |
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Abbildung |
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Bildtext | Verkehrsunfall an der Eugen-Huber-Strasse / Altstetterstrasse am 10. November 1935 | |||
Bildquelle |
Bilder des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei
Zürich im Stadtarchiv Zürich -
© Stadtarchiv Zürich
Die Verwendung dieses Bildes erfolgt mit der freundlichen Bewilligung des Stadtarchivs vom 3.8.2010. Jegliche Weiternutzung und Weitergabe ohne Genehmigung des Stadtarchivs ist untersagt. |
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Abbildung |
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Bildtext |
Eugen-Huberstrasse 69, 77 an der Ecke
Girhaldenstrasse 49. Aufnahme vom 9. Dezember 2011. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Abbildung |
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Bildtext |
Die Eugen-Huber-Strasse in der Bildmitte mit
Hausnummer 70 an der Kreuzung mit der Girhaldenstrasse. Aufnahme vom 9. Dezember 2011. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Abbildung |
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Bildtext | Auf der Höhe der Eugen-Huber-Strasse 123 blicken wir auf das Ende des Schlierenberg. Dahinter in der Mitte der Anfang des Chriesiweges und wiederum dahinter bereits wieder die Häuser der Glättlistrasse. Aufnahme vom 9. Dezember 2011. | |||
Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Abbildung |
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Bildtext |
Blick von der Eugen-Huber-Strasse in den Anfang des
Bergliweges. Aufnahme vom 9. Dezember 2011. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Abbildung |
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Bildtext |
Die Eugen-Huber-Strasse auf Höhe von Haus-Nr.176, in der
Bildmitte der Anfang des Bergliweges.
Aufnahme vom 9. Dezember 2011. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Abbildung |
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Bildtext | Blick aus dem Ende der Eugen-Huber-Strasse auf das Ende der Rautistrasse mit dem Wohnblock Nr.399. Unser Blick wandert rechterhand dem Anfang der Hätzlergasse entlang, manch weniger breite "Gasse" trägt schon den Namenszusatz "Strasse". Ganz im Hintergrund der Anfang und die Häuser der Dunkelhölzlistrasse. Aufnahme vom 9. Dezember 2011. | |||
Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Zusatztext |
Der Frosch von der
Eugen-Huber-Strasse Im November 1933 entstand auf dem Platz bei der "Feldblume", einem modern überbauten Wohnquartier an der Eugen-Huber-Strasse, ein Brunnen der mit einem Frosch als Wasserspeier versehen worden ist. Ich glaube kein Passant würde diesem Frosch grössere Beachtung schenken. Und doch verbirgt sich ein wenig Altstettener Dorfgeschichte dahinter. Wie überall und seit alten Zeiten üblich gab es zwischen den ehemaligen benachbarten Dörfern und Gemeinden Neckereien, die teilweise bis zu kleineren oder grösseren Scharmützeln ausarteten. So wurden die Bewohner Hönggs als "Geissen" und die Albisriedener als "Kuckucke" betitelt, während-dessen die Altstettener den Übernahmen "Frösche" erhielten. Dies kam so, weil früher die Gemeinde Altstetten grösstenteils zwischen Sumpf und Wasser lag. Die Sümpfe sind zwar weg, verbaut oder zugeschüttet. Der Brunnen aber lässt nun doch den einen oder anderen durstigen Passanten ein Stück Geschichte vermitteln. Solche Neckereien und Übernamen gab es übrigens auch bei einzelnen Schulen. So wurde die ehemalige Töchterschule mit den Schülerinnen (heutige Kantonsschule Promenade) auch als "Affenkasten" benannt. Im Gegenzug erhielt das ehemalige Gymnasium für die Knaben (Gottfried-Keller-Schulhaus) den Übernamen "Lümmelburg".
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Abbildung |
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Bildtext | Die ehemalige Pestalozzistrasse und heutige Eugen-Huber-Strasse um 1933. | |||
Bildquelle | Chronik der Gemeinde Altstetten von 1934 | |||
Zusatztext |
Zur
ehemaligen
Pestalozzistrasse Auf diese ehemalige Strassenbezeichnung bin ich dank der Chronik der Gemeinde Altstetten aus dem Jahre 1934 gestossen. Vermutlich dürfte Sie dem berühmten Johann Heinrich Pestalozzi gewidmet gewesen sein. Im Hinblick auf die bevorstehende Eingemeindung von Altstetten (1934) zur Stadt Zürich musste sie 1933 unbenannt werden, da es in den Quartieren Fluntern und Hottingen bereits eine solche Pestalozzistrasse gab.
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Links zum Thema |
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