Name |
Die Tuchmacherstrasse |
benannt | 2013 | |
benannt nach |
Handwerk des Tuchmachers. Ein Tuchmacher war ein Weber, der spezialisierte Fasern, vor allem Wolle, verarbeitete und das damals so genannte «Tuch» herstellte. Der Name erinnert an die historische Bedeutung des Areals als Standort eines Textilindustriebetriebs seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | StrNr | 2507 | 898 |
Quelle | StRB | |||
Kreis | 2 | |||
L17-M19 | ||||
Quartier(e) | Wollishofen | PLZ | 8041 | |
Beginn bei | Maneggstrasse | Quartier | Wollishofen | |
verläuft über | Quartier | |||
Ende bei | Butzenstrasse | Quartier | Wollishofen | |
frühere Namen |
Bruchstrasse (Teilstück zw Allmendstrasse 77 und Butzenstrasse) | vor 2013 | ||
Zusatztext |
Der ehemalige Berufs des Tuchmachers Der Begriff des Tuchmachers stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, wo das Handwerk des Tuchmachens generell ein Männerberuf war. Ein Tuchmacher war ein Weber, der spezialisierte Fasern, vor allem Wolle, verarbeitete und das damals so genannte «Tuch» herstellte. Im 19. Jahrhundert war diese Berufsbezeichnung nicht mehr verbreitet. Von Frauen, die Tuch woben, ist nichts bekannt, weshalb nur die männliche Form für die Strassenbezeichnung verwendet werden soll. Quelle: Auszug aus dem Stadtratsbeschluss, Stadtrat von Zürich, 25. September 2013 Die Tuchmacher galten als spezialisierte Weber. Sie stellten ausschliesslich feine gewalkte und geraute Wollgewebe, sogenannte Tuche her. Beim Walken entstehen durch Verfilzung der Fasern im Gewebe sogenannte Walkstoffe. Quelle der Begriffsdefinition: Wikipedia
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Abbildung | ||||
Bildtext | ||||
Bildquelle | ||||
Zusatztext |
Die Tuchmacherstrasse Bereits in der Projektierungsphase beschloss der Stadtrat im Einvernehmen mit den Grundeigentümern und den Bauunternehmungen sowie den Quartiervereinen Leimbach und Wollishofen am 25. August 2010 nachstehende Benennungen im Areal Greencity, Entwicklungsgebiet Manegg: Spinnereiplatz, Locher-Oeri-Platz, Haspelstrasse und Maneggstrasse. Die Namen erinnern an die historische Bedeutung des Areals als Standort eines Textilindustriebetriebs seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ebenso an die traditionsreiche Bauindustrie. Die Bauarbeiten auf dem Areal sind weit fortgeschritten und es konnte nun auch der Platz im Zentrum benannt werden. Er heisst «Maneggplatz». Im Weiteren erhielt die rückwärtige Erschliessung des Areals von der Maneggstrasse zur Butzenstrasse die Bezeichnung «Tuchmacherstrasse». Vorgesehen war, die rückwärtige Erschliessung des Areals (Maneggstrasse bis Butzenstrasse) als «Bruchstrasse» weiterzuführen. Die Abklärungen haben jedoch ergeben, dass dies nicht möglich ist, da die Durchgängigkeit nicht erfüllt ist. Sie muss daher mit einem eigenen Namen versehen werden. Die Kommission schlägt im Einvernehmen mit der Losinger Marazzi AG und in Anlehnung an die bestehenden Strassennamen aus dem Spinnereigewerbe die Bezeichnung «Tuchmacherstrasse» vor. Quelle: Medienmitteilung Stadtrat von Zürich und Auszug Stadtratsbeschluss, 25. September 2013
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Abbildung |
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Bildtext |
Blick von der Butzenstrasse als das heutige Ende
der Tuchmacherstrasse noch zur Bruchstrasse gehörte. Aufnahme vom 16. Januar 2011. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Links zum Thema |
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