Name |
Die Engelstrasse |
benannt | 1893 | |
benannt nach |
Regula Engel-Egli
(1761-1853). "Schweizerische Amazone" und Autorin. |
StrNr | 472 | 930 |
Quelle | StRB | |||
Kreis | 4 | |||
L12 | ||||
Quartier(e) | Aussersihl | PLZ | 8004 | |
Beginn bei | Badenerstrasse 156 | Quartier | Aussersihl | |
verläuft über | Quartier | |||
Ende bei | Stauffacherstrasse | Quartier | Aussersihl | |
frühere Namen |
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Zusatztext |
Regula Engel-Egli
(1761-1853) Geboren am 5. März 1761 in Fluntern, als Fluntern noch eine eigenständige Gemeinde war (seit 1893 ein Quartier der Stadt Zürich). Regula Engel begleitete ihren Ehemann, den bündnerischen Söldner-Offizier, Florian Engel über zwanzig Jahre lang auf den napoleonischen Kriegszügen. Sie verstarb im Alter von 92 Jahren am 25. Juni 1853 in Zürich.
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Zusatztext |
Die Engelstrasse
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Abbildung |
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Bildtext | Engelstrasse - Anwandstrasse - Verkehrsunfall vom 1. Oktober 1936 | |||
Bildquelle |
Bilder des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei
Zürich im Stadtarchiv Zürich -
© Stadtarchiv Zürich
Die Verwendung dieses Bildes erfolgt mit der freundlichen Bewilligung des Stadtarchivs vom 3.8.2010. Jegliche Weiternutzung und Weitergabe ohne Genehmigung des Stadtarchivs ist untersagt. |
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Abbildung |
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Bildtext |
Blick von der Langstrasse kommend in die
Wengistrasse auf Höhe Kreuzung Engelstrasse. Aufnahme vom 7. Juli 2009. |
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Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | |||
Zusatztext |
Unglücksfälle (historische Meldungen) Ein tieftrauriges Ereignis ist der Selbstmord eines dreizehnjährigen Knaben an der Engelstrasse in Aussersihl. Dieser Knabe besuchte die Sekundarschulklasse und war von Lehrern und Schülern wohlgelitten, welch letztere ihm, da er zu Hause von der Stiefmutter und zuweilen auch vom Vater mehr Prügel als Nahrung bekam, oft Brot brachten. Donnerstag, den 30. November (1905), biss er während der Schulstunde in ein Stück Brot. Der Lehrer diktierte ihm zur Strafe 1½ Stunden Arrest, von 12 bis 1½ Uhr (1330), und machte seinen Eltern Anzeige. Als der Knabe gegen 2 Uhr (1400) heimkam, war sein Vater bereits zur Arbeit gegangen und die Stiefmutter rüstete sich zum Ausgehen. In Beider Abwesenheit blieb er allein zu Hause und in seiner Angst vor der voraussichtlichen Strafe, nahm er des Vaters Gewehr, lud es mit vorhandenen Patronen, befestigte ein Kettchen am Abzug, legte das Gewehr auf den Tisch, setzte sich davor auf das Sopha und nahm so seinem Leben ein Ende. Die Bezirksanwaltschaft hat gegen die Eltern Strafuntersuchung eingeleitet wegen Vernachlässigung der Elternpflichten. Quelle: Zürcher Wochenchronik vom 9. Dezember 1905
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